Humini-Aktionsstand auf DGB-Kundgebung

Entfällt! | Bereits im letzten Jahr hatte die Humanistische Initiative über die faktische Monopolstellung der kirchlichen Sozialträger am Beispiel der Kindergärten aufgeklärt. Unter anderem profitieren die großen deutschen Kirchen von einem eigenen Arbeitsrecht. Dadurch werden Kirchenangestellte laut Ver.di buchstäblich zu „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zweiter Klasse“ degradiert. Hinzu kommen Fälle von Bekenntnisnötigung, mit denen die Humanistische Initiative im letzten Jahr konfrontiert wurde. Immer wieder erzählen Menschen, dass sie mit einem Arbeitsverhältnis bei einem kirchlichen Träger irgendwann auch den christlichen Glauben annehmen müssten, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollten. Zudem werden andere Sozialträger durch den privilegierten Status der Kirchen massiv benachteiligt. Die Folge von alledem ist, dass auch das christliche Angebot auf dem Markt für soziale Dienstleistungen schon längst nicht mehr der christlichen Nachfrage entspricht.

Wir fordern die Politik dazu auf, gleiche Wettbewerbs- und Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten und Träger im sozialen Dienstleistungssektor herzustellen.

Brecht die Macht der Kirchen!

Jan-Christian Petersen (Mitglied der Humanistischen Initiative Schleswig-Holstein)

PS: Im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung wiederholen

Dieser Beitrag wurde unter News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.